• Tim Nau

Echoes - Der Mikrochip - Ravensburger

Die Rezension ist absolut spoilerfrei - auch habe ich

keinerlei Fotos verwendet, die euch

irgendwas verraten könnten.



Echoes - Der Mikrochip

„echoes“, bei Ravensburger erschienen, ist ein kooperative Audio Mystery Spiel für 1 bis 6 Spieler ab 14 Jahren von Dave Neale und Matthew Dunstan.



Wir befinden uns in einer fernen Zukunft, in der unsere Welt in Trümmern liegt. Doch wie kam es dazu? Könnt ihr das Geheimnis um den Zerfall der modernen Zivilisation lösen?


Ihr seid Ermittler mit besonderen Fähigkeiten, denn ihr könnt mysteriöse Geräusche und Stimmen hören, die an Gegenständen haften – dies sind die Echos der Vergangenheit.


Meinung

"Der Mikrochip" ist das zweite Abenteuer welches ich aus dieser Reihe gespielt habe, die mir weiter unheimlich gut gefällt. Ich werde euch nun nicht wieder was zum Spielsystem oder zum Spielmaterial sagen, da ich das in meiner umfangreichen Rezension zu "Die Tänzerin" schon gemacht habe. Schaut hierzu gerne noch einmal hier: Echoes - Die Tänzerin - Rezension von Gaming Wolves


Auch nicht noch einmal eingehen werde ich auf meinen maßgeblichen Kritikpunkt bzgl. der Karten mit Sternsymbol. Hier habe ich von Ravensburger die Rückmeldung erhalten, dass man den Kritikpunkt mit in ein Meeting nehmen wird. Mal schauen, was daraus wird. Ich finde die Idee der Möglichkeit der Herausnahme von Karten weiter sehr gut. Doch auch bei diesem Fall hat sich mir wieder gezeigt, dass die Umsetzung so nicht funktioniert, da man sich spoilert.


Rein storytechnisch hat mich die tragisch-traurige Geschichte um die Tänzerin deutlich mehr gefesselt bzw. ist berührt wohl das bessere Wort als dieses düstere Zukunftsszenario. Doch dies ist nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Es handelt sich auf jeden Fall um Themen für ein älteres Publikum, was mir richtig gut gefällt.


Es ist diese gelungene Mischung aus Hörspiel und Rätsel, die mich komplett überzeugt. Die Sprecher machen allesamt einen erstklassigen Job und das ist wirklich ein Hörerlebnis auf sehr hohem Niveau.


In der Kategorie Schwierigkeit empfand ich diesen Fall als komplizierter. Vielleicht täusche ich mich, aber ich hatte das Gefühl, dass hier deutlich mehr Passagen aus den Textstücken komplett rausgestrichen waren und wir diese dann erst zu hören bekommen haben, wenn die Szene gelöst war. Ich musste jedenfalls die einzelnen Passagen deutlich öfter hören, als es bei der Tänzerin der Fall war.


Leider ist der Akku meines Handys in der Mitte des Falls ausgegangen, so dass ich dann den Rest mit dem Tablet erledigen musste und so weiß ich jetzt nicht meine konkrete Zeit und die Anzahl der Lösungsversuche. Bei "Die Tänzerin" waren es 57 Minuten - hier lag ich bestimmt bei 75 Minuten und mehr als drei Lösungsversuche habe ich auch gebraucht.


Insgesamt erhält auch "Der Mikrochip" eine ganz klare Empfehlung.

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