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Gaming Wolves auf Reisen - B-Rex-Tag(e) 2026

Tim Nau
vor 2 Minuten
10 Min. Lesezeit

B-Rex-Tag(e)   - Es war (wieder) ein Fest!

Auch in diesem Jahr führte uns die Reise wieder nach Merseburg in Sachsen-Anhalt. B-Rex-Entertainment hatte auf die Bischofsburg Burgliebnau zur Presseveranstaltung eingeladen. Dieser Einladung folgten wieder zahlreiche Blogger, Autoren, Inhaber von Spielegeschäften, Organisatoren von Brettspiel-Wochenenden oder auch Autoren.

 

Dieser „Termin“ ist wirklich mein Lieblingstermin im ganzen Jahr. Einmal angekommen fühlt man sich sofort wie zu Hause – man ist einfach unter „Freunden“.

 

Beruflich ging es für Lars und mich in diesem Jahr leider erst um 13:00 Uhr los. Wieder erwarten schafften wir die Strecke aber recht zügig und sind so doch noch, nach einem kurzen Einchecken im Hotel, um 17:45 Uhr angekommen.

 

Bevor ich mich aber zu eigen Spielen äußern möchte, möchte ich mich (noch einmal) bei Frank und dem gesamten Team bedanken. Die Organisation war wieder ein Traum. Es passte, vom Essen über die Erklärer, einfach alles. Ihr macht alle einen ganz tollen Job!

 

Alle Spiele zu spielen ist bei der Masse nicht möglich. Wenn ich mich recht erinnere sprach Frank in seiner Begrüßung von satten 52 Neuheiten. Insbesondere Giant Roc hat in diesem Ahr ein unglaubliches Portfolie und hier lag auch klar der Fokus. Ich kann euch daher nur einen kleinen Überblick bieten. Nehmt diese Einschätzung nicht als abschließenden Gesamteindruck. Die Einschätzung bezieht sich immer nur auf eine gespielte Partie.

 

Da die „großen“ Spiele zunächst besetzt waren, starteten wir mit „Furnace – Das Duell“. Hierbei handelt es sich um die 2-Spieler-Variante von Furnace. Und die ist richtig gut umgesetzt.

 

Furnace ist ein Spiel, indem wir versuchen eine Engine aufzubauen, um durch geschicktes Tauschen von Ressourcen, die meisten Siegpunkte zu erhalten. Abwechselnd platzieren wir unsere Biet-Chips in den Stärken 1 bis 4 in einer der Städte. Sind wir der Höchstbietende erhalten wir die entsprechende Karte der Stadt. Sind wir nicht der Höchstbietende, können wir unser Schienennetz ausbauen und uns auf der Karte auszubreiten. Dies gibt Belohnungen in Form von Ressourcen.

 


Das Spiel spielt sich super flüssig. Vor allem auch dadurch, dass die Ressourcen-Produktion bzw. die Aktivierung unserer Karten parallel erfolgen kann.

 

Alle die gerne zu zweit spielen, sollten sich diese Variante einmal anschauen.

 

Danach schauten wir uns „Gestern wirst du mich töten“ an. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein reines 2-Personen-Spiel welches sich an alle Spieler richtet, die ein wenig mit Spielen in Richtung Schach oder Go anfangen können.

 

Es gibt dabei unterschiedliche Dinge, die im Verlaufe der Partien dazukommen. Wir haben jetzt nur die erste Partie gespielt, wo man neben der eigentlichen Bewegungsaktion seiner Figur noch die Möglichkeit hatte, Samen zu pflanzen.

 

Das Spiel hat dabei einen besonderen Kniff. Ihr spiel nämlich in 3 Zeitebenen – der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft und könnt zwischen diesen springen. Gleichzeitig wirken sich Entscheidungen in der Gegenwart natürlich auf die Zukunft aus und Entscheidungen, die ihr in der Vergangenheit trefft eben auf Gegenwart und Zukunft. Pflanzt ihr in der Vergangenheit einen Samen, so bildet sich in der Gegenwart ein Busch und in der Zukunft wird aus diesem Busch dann ein Baum. Ähnlich verhält es sich beim Springen. Springt ihr nämlich mit eurer Figur von der Gegenwart in die Vergangenheit, so schafft ihr eine neue Gegenwart und dürft hier eine neue Figur platzieren. Springt ihr hingegen von der Gegenwart in die Zukunft, so wird keine neue Figur platziert.

 

Euer Ziel ist es, in 2 Zeitebenen alleine auf dem Spielbrett zu sein. Dazu müsst ihr euren Gegner gegen eine Wand schubsen oder seine Figuren ineinander schubsen. Klingt erst einmal trivial, erfordert aber einiges an Nachdenken. Denn nach einer durchgeführten Aktion müsst ihr euren Zeitmarker zu einer der beiden anderen Zeiten verschieben und müsst dann in dieser eure nächste Aktion durchführen.

 

Das wird dann ganz schön brainy. Auch auf dieses Spiel sollten man mal einen Blick werfen.

 

Anschließend war dann der Tisch mit dem ersten „Kracher“ frei und wir wagten uns eine Partie „Maestro: Künstler und Rivalen“. Das Spiel richtet sich, zumindest ist das mein Eindruck, primär an 4 Personen.

 

Auch eine Partie mit 1 bis 3 Spieler ist möglich. Allerdings kann ich hier keine Aussagen zu treffen, denn unsere Kennlern-Partie dauerte in Vollbesetzung, inkl. Regelerklärung, satte dreieinhalb Stunden. Testen würde ich das Spiel in diesen Besetzungsgrößen allerdings schon einmal. Wobei ich denke, dass der Fokus schon auf Vollbesetzung liegt. Warum werdet ihr (hoffentlich) gleich verstehen.

 

Dieses Eurogame hat nämlich einen besonderen Kniff, welchen ihr in anderen Spielen nicht findet. Ihr spielt nämlich 2 gegen 2. Hierbei übernimmt ein Team den Part von Leonardo da Vinci und das andere Team lenkt die Geschicke Michelangelos. Beide möchten Ruhm und Aufmerksamkeit in Italien erlangen. In den Teams spielt jeder Spieler entweder den Meister selbst oder den Assistenten.



Der grundlegende Aktionsmechanismus ist dann das Ausspielen einer Karte, die einmal die Punkte der Aktionsstärke und einmal die Punkte für die Bekanntheit zeigt. Diese Karten können auf eine der vier Felder der Aktionen gespielt werden. So platziert ihr neue Kunstwerke in Florenz, Transportiert diese durch Italien, Verändert die Reihenfolge für die Wertung der Kunstwerke oder schreitet auf der Leiste (ich habe leider den Namen dieser Leiste vergesse) voran. Jeder Spieler hat drei von diesen Karten und anschließend endet dann die Runde. Nun erfolgt noch die Verteilung der Karten aufgrund der Bekanntheit. Diese Karten geben euch entweder eine einmalige Aktionsmöglichkeit oder Punkte aufgrund der Erfüllung der entsprechenden Bedingung am Spielende.

 


Anschließend wollten wir dann Thessaloniki spielen. Da sich die Gruppe in der Endphase befand beschlossen wir zu warten und überbrückten die Zeit mit Psync.


Hierbei handelt es sich um ein Partyspiel bei dem wir versuchen, unsere „Gegenspieler“ zu lesen. Ein Spieler sagt einen Begriff und anschließend werden drei Karten gezogen. Auf diesen steht dann, zum Beispiel, „guter Name für ein Haustier“ oder träge wie ein Hangover-Tag“. Diese drei Begriffe liegen an den drei Rändern des Plans, der aus 11 Feldern besteht. Den zuvor genannten Begriff muss man nun den drei Karten zuordnen. Genauer gesagt muss man erahnen, wie die Gegenspieler den Begriff einsortieren würden. Diese Einsortierung erfolgt in dem dreidimensionalen Netz. Auf seinem eigenen kleinen, verdeckten Plan hält man seine getroffene Entscheidung fest und wenn alle fertig sind wird, gleichzeitig, die eigene große Figur auf dem entsprechenden Feld des Hauptspielplans gestellt. Anschließend erfolgt die Punkteverteilung. So erhält jeder Spieler Punkte für seine Figur. Für mindestens eine angrenze Figur gibt es einen Punkt und wenn sich mehrere Spieler auf dem gleichen Feld befinden erhält man Punkte entsprechend der Anzahl der Figuren.



Ein nettes Partyspiel für zwischendurch welches seinen Reiz durch die ausgewählten Begriffe der Mitspieler in Kombination mit den drei gezogenen Karten erhält.

 

Thessaloniki von Giant Roc ist ein anspruchsvolles Eurogame für 1 bis 4 Spieler ab 14 Jahren mit einer Spieldauer von etwa 90 bis 120 Minuten.



Thematisch schlüpfen wir in die Rolle einflussreicher Händler im Thessaloniki des 4. Jahrhunderts und konkurrieren um Reichtum und Ansehen. Im Mittelpunkt stehen das Erfüllen von Aufträgen sowie das Beschaffen, Veredeln und Handeln der Waren, um möglichst viele Siegpunkte zu bekommen.


Zu den wichtigsten Mechanismen gehören Rondel-Bewegung, Auftragsmanagement, Set-Collection und auch ein wenig Area-Control auf den Schiffen. Durch geschickte Planung, den Ausbau von Einfluss und das Nutzen starker Boni ergeben sich zahlreiche strategische Möglichkeiten. Ein klasse Aspekt des Spiels da man eben nicht gezwungen ist, einen bestimmten Weg einzuschlagen, um oben mitspielen zu können.

 

Mir hat Thessaloniki sehr gut gefallen. Die Verzahnung der Mechanismen fühlt sich rund an und bietet viele interessante Entscheidungen. Besonders die Mischung aus Handel, Einflussmanagement und Vertragsaufträgen hat mich überzeugt. Jetzt bin ich gespannt, wie gut der Solo-Modus funktioniert und welche Herausforderungen er bereithält.


Insgesamt ein sehr interessantes T-Spiel, welches sich in einer Gruppe mit Grüblern allerdings auch stark ziehen könnte.


Als nächstes haben wir uns dann Trash Poker angeschaut. Mit einem Grinsen im Gesicht sagte Frank bei der Begrüßung, dass dies Spiel jeder mindestens einmal gespielt haben muss. Dieser "Aufforderung" kamen wir natürlich gerne nach.


Trash Poker von Corax Games ist ein ungewöhnliches Deck-Building-Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler mit einer Spieldauer von etwa 45 bis 90 Minuten.


Ausgehend von klassischen Pokerhänden verändert ihr im Laufe von acht Runden euer Deck, verbessert Wertungen und baut immer stärkere Kartenkombinationen auf.



Zu den zentralen Mechanismen gehören Deckbuilding, Handmanagement, Kartenverbesserungen, Set-Collection und das gezielte Aussortieren von Karten über den sogenannten Trash. Besonders interessant ist, dass die nicht ausgespielten Karten als Einsatz dienen und am Ende der Runde von den anderen Spieler "erbeutet" werden können und diese dann von den Effekten der Karten profitieren. Zusätzliche Joker, Upgrades und veränderte Wertungsbedingungen sorgen dafür, dass sich die Strategien im Verlaufe einer Partie stark verändern.


Trash Poker hat mich durchaus gereizt, allerdings war es in der ersten Partie nicht leicht, alle Zusammenhänge zu durchschauen. Die Regeln ermöglichen meiner Meinung nach keinen besonders einfachen Einstieg und das Spiel entfaltet seine Stärken erst nach mehreren Partien. Wenn alle Mitspielenden die Mechanismen kennen, entstehen deutlich spannendere Entscheidungen und eine bessere Dynamik am Tisch. Ich glaube, dass Trash Poker vor allem dann richtig gut funktioniert, wenn man es regelmäßig mit derselben Spielegruppe.

 

Yonder von Giant Roc ist ein Worker-Placement- und Engine-Building-Spiel für 1 bis 4 Spieler ab 14 Jahren mit einer Spieldauer von etwa 60 bis 90 Minuten.


In einer Fantasywelt baut ihr eure eigene Siedlung auf, verwaltet verschiedene Arbeitsvölker und erfüllt Handelsaufträge für ankommende Delegationen.


Das Tolle hier ist es, dass jede Arbeiterart (Golems, Elfen oder Zwerge) besondere Fähigkeiten besitzt (z. B. kann der Elf auf ein bereits besetztes Feld platziert werden) und somit jeder Einsatz gut überlegt werden will. Figuren könnt ihr auf dem Plan, in eurer eigenen Stadt oder aber auch in der Stadt eures Gegners einsetzen. Dabei müsst ihr beachten, dass ihr Figuren in der eigenen Stadt ernähren müsst, diese aber euch in der nächsten Runde wieder zur Verfügung stehen. Figuren in der stadt des Gegners müssen durch diesen ernährt werden, bleiben aber auch dann bei ihm.


Zentraler Mechanismus ist das Worker-Placement. Doch in Kombination mit Enguine-Buildung, Ressourcenmanagement oder Auftragserfüllung ergibt sich ein sehr cleveres Gesamtsystem.


Optisch wäre ich vermutlich nie auf die Idee gekommen, Yonder auszuprobieren. Allerdings haben alle, die es gespielt hatten, regelrecht davon geschwärmt, und nach meiner Partie kann ich das absolut nachvollziehen. Für mich ist es das beste Spiel der letzten Wochen. Die vielen spannenden Entscheidungen, die unterschiedlichen Arbeiterfähigkeiten und die gelungene Verzahnung der Mechanismen haben mich begeistert. Besonders beeindruckt hat mich, dass selbst mit vier Personen kaum Downtime. Ich freue mich schon darauf, als Nächstes den Solo-Modus zu erkunden.

 

Fernweh vom Kobold Spieleverlag ist ein kooperatives Kartenspiel für 2 bis 5 Spieler ab 8 Jahren mit einer Spieldauer von etwa 15 bis 60 Minuten.Thematisch begebt ihr euch gemeinsam auf eine Wanderung, meistert verschiedene Etappen und versucht, einen Aussichtspunkt zu erreichen.



Der Spielablauf erinnert zunächst an UNO: Karten dürfen ausgespielt werden, wenn Far-be, Zahl oder Symbol zur obersten Karte passen. Allerdings erweitert Fernweh dieses Grundprinzip um kooperative Herausforderungen, variable Szenarien und ein Deck, welches sich im Laufe der Kampagne weiterentwickelt.


Zu den wichtigsten Mechanismen gehören Kooperation, Handmanagement, Setzsammeln von Kartenbelohnungen, Kampagnenelemente und variable Szenarien.

 

Kooperative Spiele und die deutlichen UNO-Anleihen reizen mich persönlich eher weniger. Trotzdem kann ich nachvollziehen, warum Fernweh seine Zielgruppe finden wird.


Wer ein schöner gestaltetes, kooperatives UNO mit zusätzlichen Ideen, Szenarien und einer kleinen Kampagne sucht, der sollte dem Spiel auf jeden Fall eine Chance geben.


Gerade Familien- und Gelegenheitsspieler dürften hier viele schöne Spieleabende erleben.

 

Borealis Arctic Expeditions vom Kobold Spieleverlag ist ein Familienspiel für 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren mit einer Spieldauer von etwa 45 Minuten. Thematisch führt ihr Forschungsteams durch die Arktis, beobachtet Wildtiere und versucht, die beeindruckenste Fotosammlung  zusammenzustellen.


Zentral ist dabei das geschickte Koordinieren verschiedener Wissenschaftler und Fortbe-wegungsmittel, um Tiere zu entdecken und Ziele zu erreichen.


Zu den wichtigsten Mechanismen gehören Set Collection, Handmanagement, Mehrheit -und Zielwertungen sowie ein leicht zugängliches Ressourcen- und Positionsmanagement. Trotz einfacher Grundregeln entsteht ein interessantes und taktisches Puzzle, bei dem jede Karte mehrere Auswirkungen auf die eigene Planung hat.

 

Meine drei Mitspieler waren von Borealis begeistert und hatten viel Spaß mit dem Spiel. Mir hat es ebenfalls gut gefallen, allerdings wird es vermutlich keinen Platz in meiner Spielesammlung bekommen. Die Mechanismen funktionieren gut, die Spielzeit ist angenehm kompakt und die Entscheidungen sind interessant, ohne zu überfordern.


Für mich ist Borealis vor allem ein sehr gutes Feierabendspiel, das schnell auf den Tisch kommt und eine entspannte Partie ermöglicht. Aufgrund der prinzipiell doch recht leicht zu verstehenden Regeln ist es problemlos möglich, dass Spiel auch mit dem etwas jüngeren Nachwuchs zu spielen und diesen so an komplexere Spiele heranzuführen.

 

"Red 7 Siege oder Fliege" von Corax Games ist ein taktisches Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler ab 9 Jahren mit einer Spieldauer von etwa 5 bis 30 Minuten. Ihr könnt diese selbst bestimmen, dass ihr die zu erreichende Punktzahl für den Spielsieger frei wählen könnt.



Das Besondere an Red 7 ist, dass sich die Siegbedingungen während der Partie ständig ändern. Dieses ist auch elementar, da man aus der Runde ausscheidet, wenn man am Ende des eigenen Zuges nach der aktuell gültigen Regel nicht vorne liegt.


Daher müsst ihr eure Karten geschickt ausspielen. Seid ihr nämlich am Zug spielt ihr entweder eine Karte in eure persönliche Auslage und werdet dadurch Bester gem. der aktuellen siegbedingung oder ihr spielt eine Karte in die Tischmitte und ändert dadurch die Siegbedingung. Führt ihr nun, braucht ihr keine Karte in eure eigene Auslage zu spielen, könnt dies aber tun. Zu empfehlen ist es immer, möglichst nur eine Karte zu spielen, um euch nicht selbst Optionen zu nehmen.

 

Red7 hat mich komplett gebrochen, sehr zur Freude meiner Mitspieler. Während die anderen die cleveren Möglichkeiten und taktischen Kniffe gefeiert haben, habe ich praktisch kein Land gesehen. Gefühlt ging ich in jeder Runde leer aus und hatte nie das Gefühl, wirklich um den Sieg mitspielen zu können. Nach vielen komplexen Eurogames hätte ich nicht gedacht, dass ausgerechnet ein kleines Kartenspiel mich so zur Verzweiflung bringen würde.


Meine Mitspieler waren begeistert, ich dagegen hatte das Gefühl, von Anfang bis Ende keine echte Chance auf den Sieg zu haben. 😄


Den Abschluss bildete für uns am Sonntag dann eine Partie "Blumenstrasse - Das Duell". Also die 2-Spieler-Umsetzung der großen Schwester.


Wer das "alte" Spiel kennt, der wird sich sofort heimisch fühlen und die Grundmechanismen sofort verstehen.


Die Besonderheit an dieser Variante ist es, dass auch der inaktive Spieler immer dran ist und eine Aktion machen darf.


Zentrum des Geschehens sind nämlich drei Zahnräder. Hierbei hat jeder Spieler sein "eigenes" Zahnrad und dann gibt es das zentrale Zahnrad in der Mitte. Und die ihm zugewandte Aktion, darf der inaktive Spieler immer machen.


Eine weitere Genialität dieses Spiels sind die Aufträge. In dieser Variante müsst ihr euch nämlich entscheiden, ob ihr die Karte als Sieg-Punkte-Bedingung oder eben als Karte für den Effekt spielen möchte. Die Krux ist es, dass die andere Möglichkeit nicht entfällt, sondern diese euer Gegenspiueler erhält. Dies führt zu interessanter Interaktion.


Schon bevor wir uns an unsdere Partie machten sagte alle, dass es sich um eine wirklich gelungene Version des Spiels für 2 Personen handelt. Und diesen Eindruck kann ich bestätigen. Ich würde Blumenstrasse zu zweit nur noch in der Duellversion spielen.


Eine klare Empfehlung für alle Fans von 2-Personen-Spiele.


Was bleibt noch zu sagen? Es war eine wundervolle Veranstaltung und wir freuend uns schon jetzt auf das nächste Jahr.


Abschließend möchte ich euch ein paar Impressionen geben:


Kommentare


GAMING WOLVES

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Hallo zusammen.

Wir sind Nina und Tim und gemeinsam sind wir die Gaming Wolves.

In unserem Blog rezensieren wir aktuelle aber auch ältere Spiele, schreiben Kolumnen und Berichten über News aus der Welt der Brettspiele. Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Artikeln eine schöne Auszeit geben können und diese für euch als Entscheidungsfindung dienen werden.

Wenn ihr Fragen, Wünsche, Anregungen oder Kritik habt, dann kontaktiert uns gerne.

Und nun wünschen wir euch viel Spaß!

Eure Gaming Wolves

Nina & Tim

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