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  • Tim Nau

The Base - Dino Toys

The Base

„The Base“, von Tino Toys, ist ein Erkundungs- oder Labyrinthspiel für 2 Personen von Petr Czerny.

Ein Trupp von Aufklärern wird in eine Basis geschickt, die tief unter der Erde liegt. Niemand sagte ihnen, was hier gemacht wurde. Die Wahrheit kommt aber ans Tageslicht. Durch Genmanipulation hat man eine Spezies erschaffen, die nun zum Leben erwacht ist. Und dann aktiviert sich auch noch der Selbstzerstörungsmechanismus der Station…


Ein Blick in die Spieleschachtel

Das Spiel kommt in einer kleinen Schachtel daher und es braucht auch gar nicht viel Material. Hauptbestandteil sind die 25 Plättchen, aus denen der Spielplan, per Zufall, zusammengesetzt wird. Die Plättchen haben eine klasse Dicke und auch das weitere Pappmaterial ist qualitativ hochwertig. Dann gibt es noch 6 Holzscheiben, die als Figuren fungieren und vor dem ersten Spiel erst einmal beklebt werden müssen.

Die Anleitung ist sehr verständlich geschrieben und alle Fragen werden beantwortet.


Das Spielsystem

Das Spielsystem ist super einfach und die Regeln in 5 Minuten erklärt.


Die Spieler sind abwechselnd am Zug und man hat immer 3 Aktionen zur Verfügung. Nachdem der Spieler der Mutanten seine Aktionen gemacht hat, wird der Countdown-Zählring um eine Position verschoben. Insgesamt habt ihr 20 Runden Zeit. Als Aktionen stehen euch die Bewegung und die Manipulation zur Verfügung.

Die Bewegung ist sehr einfach erklärt. Eine Bewegung erfolgt von einem aufgedeckten Plättchen auf ein angrenzendes aufgedecktes Plättchen durch eine Tür. Hierbei dürfen nie 2 Spielfiguren auf einem Feld stehen. Eine gegnerische Figur wird geschlagen und eigene Figuren dürfen übersprungen werden. Wird eine gegnerische Figur geschlagen, so muss diese auf das Startfeld mit der Zahl zurück, welches der Nummer der Figur entspricht. Ist dieses Feld belegt, so kommt die Figur auf ein Feld ohne Nummer, welches dem eigentlichen Feld am nächsten liegt.


Erster Schritt der Manipulation eines Plättchens ist das Aufdecken, welches eine Aktion kostet. Einmal aufgedeckte Plättchen werden nicht wieder umgedreht. Anschließend könnt ihr das Plättchen dann manipulieren. Das heißt, dass ihr es um 90-, 180- oder 270 Grad drehen dürft. Doch um ein Plättchen manipulieren zu können, müssen einige Regeln beachtet werden. So könnt ihr ein Plättchen nur manipulieren, wenn sich auf diesem keine Spielfigur befindet, wenn sich eine eigene Figur angrenzend zu diesem Plättchen befindet und das manipulierte Plättchen muss an einem der Durchgänge grenzen.


Euer Ziel ist es, mit allen drei Figuren die Starfelder der gegnerischen Partie zu erreichen. Immer wenn euch das mit einer Figur gelungen ist, erhaltet ihr einen Bonus-Chip. Mit diesem Chip erhaltet ihr entweder eine einmalige Bonusaktion oder dürft den Countdown-Zähler um eine Position nach hinten verschieben, was die Explosion der Station etwas herauszögert. In meinen Partien hat jeder immer die Bonus-Aktion gemacht.


Das Spiel endet, wenn es einem der Spieler gelungen ist, seine dritte Spielfigur auf eines der Startfelder des Gegners zu bewegen, bevor der Countdown abgelaufen ist. Wenn die Station explodiert gewinnt der Spieler, der mehr Figuren in Sicherheit bringen konnte.


Wenn das Spiel vor Ablauf des Countdown endet kann der besiegte Spieler noch den Kampf gegen die Zeit antreten und versuchen seine Spielfiguren vor der Explosion in Sicherheit zu bringen.


Fazit

„The Base“ ist ein schnell gelerntes und familienfreundliches Strategiespiel welches super schnell aufgebaut und auch gespielt ist. Eine Partie dauert maximal 20 Minuten, so dass man dieses Spiel perfekt zwischendurch spielen kann oder auch als opener oder Absacker auf einem Spieleabend auf den Tisch bringen kann.


Spiele dieser Art gibt es zahlreiche. The Base setzt sich weder positiv noch negativ von diesen Spielen ab. Es ist ein gelungenes Spiel mit einfachen Regeln, welches aber trotzdem eine gewisse taktische Tiefe und unterschiedliche Möglichkeiten bietet. Ein wenig aufpassen und die Aktionsmöglichkeiten durchrechnen muss man nämlich. Sonst kann es auch passieren, dass man eingeschlossen wird und keine Handlungsmöglichkeiten mehr hat und nur noch zusehen kann, wie der Gegenspieler seine Truppen in Sicherheit bringt.


Durch die immer unterschiedliche Anordnung der Teile in dem 5 mal 5 Raster gleicht keine Partie der anderen und Abwechslung ist garantiert. Natürlich spielt auch ein klein wenig das Glück mit und wenn eben nur 90 Grad-Abbiegung auf 90 Grad-Abbiegung folgt, dann hat man ein wenig Pech gehabt. Ich persönlich mag an diesem Spiel besonders die Herausforderung der Puzzle-Elemente, denn eine Möglichkeit dem Gegner ein Schnippchen zu schlagen gibt es an vielen Stellen.


Insgesamt ein sehr ordentliches Spiel, welches ich zwischendurch gerne mal auf den Tisch bringe.

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