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  • Tim Nau

Beppo (der Bock) - Huch

Beppo (der Bock) – Jubiläumsedition - Huch

„Beppo (der Bock)“ von Huch, ist eine Mischung aus magnetischem Wettlauf- und Geschicklichkeitsspiel für 2 bis 4 Spieler ab 5 Jahren von Klaus Zoch und Peter Schackert.

Auf unserem Weg nach Hause müssen wir über die Wiese, auf der Beppo der Bock grast. Dieser ist für jeden Spaß zu haben. Sein Lieblingsspiel ist das Kastanienspiel und wenn ihn einer mit einer Kastanie trifft, dann kommt es zu einem Wettrennen der ganz besonderen Art…


Ein Blick in die Spieleschachtel

Das Spielmaterial ist klasse. Insbesondere die Holzfiguren der Spieler sind echt schön und wirken wertig. Dazu dann noch Beppo und die Rampe. Ein wenig aufpassen muss man allerdings auf die kleine Metallkugel. Gut, dass hiervon zumindest 2 dem Spiel beiliegen. Jeder mit Kind wird wohl erahnen, wie schnell diese denn verschwinden können.

Die Anleitung umfasst lediglich 2 Seiten und hier wird der komplette Ablauf perfekt beschrieben.


Das Spielsystem

Das Spielsystem ist super einfach und in Windeseile verstanden.


Der aktive Spieler legt Beppo auf den Magneten oder leicht daneben, zielt mit der Rampe und lässt die Kugel rollen. Nun kommt es zum Magnet-Effekt, wodurch Beppo wild durch die Gegend geschleudert wird.

Irgendwann bleibt Beppo dann liegen und dieser Ort bestimmt das Feld, auf welches der Spieler seine Figur bewegen darf. Das Spielbrett ist nämlich in 5 unterschiedliche Bereiche (Getreide, Gebirge, Wasser, Wald und Wiese) aufgeteilt. Bleibt Beppo, zum Beispiel, im Gebirge liegen, zieht der Spieler seine Figur auf das nächste, sichtbare Steinfeld. Felder auf denen bereits eine Figur steht, gelten nicht als sichtbar. Eine Ausnahme bildet hier die Wiese. Landet Beppo dort, darf der Spieler seine Figur nicht weiterziehen. Gleiches gilt, wenn Beppo aus der Schachtel geschleudert wird. Bleibt Beppo auf einer Grenze liegen, so darf sich der Spieler aussuchen, auf welches der Felder er gehen möchte.


Das Spiel endet, sobald ein Spieler das Ende des Weges erreicht hat. Selbstverständlich könnt ihr auch mehrere Runden, wir spielen meistens „best of five“, ausfechten.


Kleinere Besonderheiten gilt es noch zu beachten.


Zu Beginn des Spiels wurde auf dem zweiten Wasserfeld noch der Glücksklee gelegt. Der erste Spieler, der das Feld erreicht oder überschreitet, stellt seine Figur auf den Klee und bewegt nun Klee und Figur gemeinsam weiter entlang des Weges. Der Glücksklee kann sehr nützlich sein. Gerade mit zunehmendem Alter und Spielerfahrung werden Kinder erkennen, wie witzig aber auch nützlich das Abschießen der gegnerischen Spielfigur ist. Kippt diese nämlich um, wird sie auf das Startfeld zurückgesetzt. Liegt der Glücksklee unter der eigenen Figur so wird, zumindest meistens, lediglich dieser unter der Figur weggeschossenen. In diesem Fall bleibt die Figur stehen und der Klee geht an den aktiven Spieler.


Fazit

Das Kinderspiel des Jahres 2007 feiert sein 15-jähriges Jubiläum und so bekommen wir eine Jubiläumsedition serviert


Beppo ist schnell gespielt sowie zügig aufgebaut und erklärt. Also ein ideales Vergnügen für zwischendurch. Die Spieldauer kann variabel gewählt werden und ist vor allem abhängig von der Anzahl der Runden. Je nach Zielerfolg und Glück, kann eine Runde auch nach 5 Minuten vorbei sein.


Der Magnetismus fasziniert Kinder erst einmal und hier entsteht zunächst Erklärungsbedarf. Mit der Zeit lernen die Kinder dann, diesen Effekt einzusetzen und mit ein wenig Übung gelingt es den Kindern dann auch sehr zeitnah, Beppo in die gewünschte Richtung zu schießen. Hier gehört natürlich auch Glück dazu und manchmal schlittert Beppo in Richtungen, die sich auch ein Erwachsener nicht erklären kann. Aber dieses Glück gehört dazu und macht das Spiel auch mit aus.


Die Altersempfehlung liegt bei 5 Jahren. Aufgrund meiner Erfahrung mit meinem Sohn kann ich sagen, dass es auch problemlos mit einem fast 4-jährigen Kind spielen kann. Aus meiner Sicht sollte man das auch, denn das „richtige“ Spiel, bei dem es ja darauf ankommt schnell nach Hause zu kommen, spielt man maximal von 4 bis 6. Anschließend, dass muss man ehrlicherweise sagen, entwickelt sich das das Spiel aber zu einem reinen „Abschieß-Spiel“ bei dem es dann nur noch darum geht, den anderen zu treffen. Aber ok, Spaß mit dem Spiel haben dann auch noch 7-jährige.


Insgesamt ein Spiel, welches auch heute noch nichts von seiner Faszination eingebüßt hat und eine Bereicherung für die Kinderspiele-Sammlung darstellt..





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