• Tim Nau

Kugelgeister - Drei Magier

Kugelgeister – Gespensterwettlauf zur Turmspitze

„Kugelgeister“, von Drei Magier und bei Schmidt Spiele erschienen, ist ein lustiges Wettlaufspiel für 2 bis 4 Geisterfreunde ab 5 Jahren von Robert Fraga.

Es ist an der Zeit für den alljährlichen Gespensterwettlauf und die kleinen Geister lieben das. Doch Vorsicht denn die alte Ruine steckt voller Überraschungen. Wer kommt als erster an der Spitze an und wird zum Kugelgeist gekrönt?


Ein Blick in die Spieleschachtel

Wie eigentlich immer bei „Drei Magier“ besticht auch dieses Spiel mit tollem Material. Der Aufbau der Burgruine gestaltet sich unkompliziert und die Kunststoffteile sind absolut hochwertig. Dazu gibt es noch schöne Holzgeister, einen Würfel und natürlich die Kugeln, vor denen sich unsere Geister in Acht nehmen müssen.

Die Anleitung präsentiert sich kurz und knapp und das Spiel ist sofort verstanden.

Das Spielsystem

„Kugelgeister“ ist ein einfaches Kinderspiel und die Regeln sind sofort verstanden.


Jeder Spieler wählt einen Geist und schon kann der lustige Wettlauf beginnen. Der Spieler am Zug würfelt. Zeigt der Würfel eine Zahl ohne Pfeil, so wird der Geist einfach um den entsprechenden Wert nach vorne gesetzt. Beim Weg kann sich der Spieler entscheiden, ob er auf der sicheren Innenbahn bleibt oder die Außenbahn wählt, die über deutlich weniger Felder verfügt. Allerdings kann man auf der Außenbahn von den Kugeln getroffen werden die dann rollen, wenn der Würfel eine Zahl mit einem Pfeil zeigt. Nun wird nämlich zunächst der Geist nach vorne gesetzt und anschließend dann der Turm um eine Position im Uhrzeigersinn gedreht – Achtung, denn jetzt rollen bis zu drei Kugeln und die treffen Geister, die sich auf der Außenbahn bewegen. Wird euer Geist getroffen, so müsst ihr diesen bei eurem nächsten Zug zunächst wieder auf dem zuletzt überquerten Stern-Feld einsetzen. Zeigt der Würfel ein Geist-Symbol, so bewegt man den Geist eines Mitspielers um ein Feld.


Der Spieler, der als erster mit seinem Geist das oberste Feld erreicht gewinnt und wird zum Kugelgeist gekrönt.


Fazit

„Kugelgeister“ ist ein schönes Kinderspiel, welches zunächst einmal durch seine zauberhafte Optik besticht. Auf dem Tisch aufgebaut macht das Spiel echt was her und kann mit wundervollen Illustrationen aufwarten.


Zielgruppe sind ganz klar Vorschulkinder und das Spiel kann auch ohne Probleme bereits mit 4-jährigen gespielt werden. Auch ein Spielen ohne Eltern ist problemlos frühzeitig möglich. In diesem Fall ist lediglich noch Unterstützung beim Aufbau des Turms zu leisten. Das Spiel macht in jeder Teilnehmerzahl Spaß und die Spieldauer beträgt ca. 15 Minuten.


Klar muss einem sein, dass das Spiel recht schnell seinen Reiz verliert, wenn die Kinder älter werden, da es eben keine Varianten gibt. Das Kind weiß dann einfach, dass es immer die Außenbahn wählen muss und auf das Glück hoffen muss, nicht von einer Kugel getroffen zu werden.


Bis es soweit ist, hat man allerdings eine Menge Spaß und freut sich über schadenfrohes Gelächter des Nachwuchses, wenn Mama oder Papa von einer Kugel in die Grube gestoßen wurden. Ebenfalls immer lustig wird es, wenn der Geist eines Gegenspielers durch Würfeln des Geist-Symbols bewegt werden darf. Es wird also durchaus lauter bei diesem Spiel.

Ein kleiner Kritikpunkt ist noch, dass der Turm ein wenig die Sicht versperrt, wenn man seinen Geist auf der gegenüberliegenden Seite bewegen möchte. Doch dann steht man eben auf oder wählt eine andere Lösung.


Insgesamt erhält das Spiel eine Empfehlung.


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