• Tim Nau

Magic Market - Loki

Magic Marpet

„Magic Marpet“, bei Loki erschienen, ist ein Memospiel für 2 bis 4 Spieler ab 6 Jahren von Les Fées Hilares.



Es ist Zaubermarkt und wir müssen Dragos verdienen. Dazu verkaufen wir unsere magischen Gegenstände für viel Geld und versuchen die Stände unserer Konkurrenten zu besuchen, um dort ein magisches Schnäppchen zu machen. Dabei müssen wir die Besucher und deren Wünsche aber auch die Zeit immer gut im Auge behalten…


Ein Blick in die Spieleschachtel

Das Loki ein Händchen für tolle Optik und Material hat, haben sie schon oft bewiesen. Für mich persönlich gehört das Spielmaterial mit zum Besten, was speziell im Bereich Kinderspiele angeboten wird. So ist es auch dieses Mal. Das Material von „Magic Market“ ist einfach wunderschön und auf dem Tisch aufgebaut, macht es vor allem durch die tollen Marktbesucher aus Holz und den Pappmarktständen, die in den Ecken platziert werden, richtig was her.



Die Anleitung ist absolut verständlich geschrieben und Fragen bleiben keine offen.


Das Spielsystem

„Magic Market“ überzeugt mit einem einfachen Spielsystem und einem zügigen Aufbau. Jeder Spieler platziert seinen Marktstand in der entsprechend farblichen Spielplanecke und darf sich von seinen 12 magischen Gegenständen 6 aussuchen, die er als Auslage in diesen steckt. Die übrigen Gegenstände werden als Vorrat in sein Lager gelegt. Der eigene Marktstand ist von hinten offen und somit ist das eigene Lager dann unter dem eigenen Marktstand, was mir richtig gut gefällt, da es optisch einfach schön ist und für Ordnung auf dem Spieltisch sorgt.


Des Weiteren erhält jeder Spieler schon 3 Dragos von der Bank. Nun wird noch der Herrscher über die Zeit bestimmt. Diese Position ist wichtig, da die Uhr immer um eine Stunde nach vorn gestellt wird, wenn der Herrscher der Zeit seinen Spielzug abgeschlossen hat. Nachdem der Zeiger der Uhr auf 10:00 Uhr gestellt wurde, kann das bunte Markttreiben auch schon beginnen.



Ein Spielzug beinhaltet drei durchzuführende Aktionen.


Zunächst wird der Besucherwürfel geworfen und die Marktscheibe um die gewürfelte Augenzahl weiter nach links gedreht. Dadurch bewegen sich die Besucher und drei neue Besucher bleiben vor eurem Stand stehen. Nun darf man sich die Unterseite von einem der Besucher vor seinem Stand anschauen – diese zeigt man auch den Mitspielern. Das Symbol der Unterseite symbolisiert nun die durchzuführende Aktion des Marktbesuchers.


So gibt es Käufer, die sich für eine bestimmte Art magischer Gegenstände interessieren, verrückte Käufer, die immer den erstbesten Gegenstand kaufen, den wir ihnen anbieten und Aushilfen, die uns kurz an unserem Stand vertreten.

„Normale“ Käufer möchten immer einen

Gegenstand einer bestimmten Kategorie. Haben wir einen Gegenstand dieser Kategorie, so wird der Preiswürfel geworfen und wir erhalten den Preis entsprechend der gewürfelten Farbe. Bei grün erhalten wir den niedrigsten Preis, bei blau den mittleren Preis und bei rot erhalten wir den höchsten Preis. Haben wir den Gegenstand nicht, ist unser Zug leider ohne Verkauf beendet.


Der verrückte Verkäufer kauft den Gegenstand, den wir ihm anbieten. Auch hier ist der Preiswürfel zu werfen.


Die Aushilfe vertritt uns kurzfristig an unserem Stand. Dies ist wichtig, da es uns die Gelegenheit bietet, bei den Ständen unserer Mitspieler vorbeizuschauen und dort Gegenstände einzukaufen. So dürfen wir uns einen Gegenstand aussuchen und dem Verkäufer entweder den grünen, blauen oder roten Preis anbieten. Ist der Verkäufer einverstanden, kommt der Handel zustande. Konnten wir den Verkäufer nicht von unserem Angebot überzeugen, wird der Preiswürfel geworfen und wir kaufen den Gegenstand zum angezeigten Preis.


Sobald die Uhr 17:00 Uhr anzeigt, schließt der Markt. Nun wird geschaut, ob wir genug magische Gegenstände von unseren Gegenspielern gekauft haben. Die Anzahl der zu erwerbenden Gegenständen richtet sich nach der Spielerzahl. Spieler, die noch nicht über die erforderliche Anzahl verfügen, müssen noch Extrarunden über den Markt drehen und die Gegenstände erwerben. Allerdings darf sich dieses Mal der Verkäufer den Gegenstand aussuchen, den er anbietet. Der Preiswürfel entscheidet dann über den Verkaufspreis.


Hat nun jeder die passende Anzahl an Gegenständen werden die Dragos gezählt. Der Spieler mit den meisten Dragos gewinnt das Spiel.

Fazit

„Magic Market“ ist ein sehr schönes Memospiel für Kinder, an dem aber auch die Eltern Freude haben werden.


Das Spielsystem ist sehr schnell

verstanden und so kommen auch jüngere Spieler schnell auf ihre Kosten und werden Erfolge haben. Ab 5 Jahren und mit ein klein wenig Unterstützung kommt man gut mit dem Spiel klar.


So gilt es vor allem sich zu merken, welches Symbol sich unter welcher Figur befindet. Sehr schön für das Merken ist hier das Symbol auf der Marktscheibe. Es gilt natürlich immer möglichst seine teuersten magischen Gegenstände zu verkaufen. Hier hilft auch immer der verrückte Käufer – nutzt diesen. Bei den "normalen" Käufern spielt natürlich immer das Würfelglück eine Rolle.


Unbedingt benötigt ihr aber die Aushilfen, damit ihr die von den Gegenspielern zu erwerbenden Gegenstände möglichst vor 17:00 Uhr kauft, um den billigsten Gegenstand kaufen zu können, da dies den Geldbeutel schont. Nach 17:00 Uhr werdet ihr damit leben müssen, dass euer Gegenüber sich nur vom teuersten Gegenstand trennen möchte. Mitunter entscheidet diese Phase auch über Sieg oder Niederlage einer Partie.


Die Spielzeit beträgt in Maximalbesetzung ca. 30 Minuten. Mit zwei oder drei Spielern reduziert sich die Dauer ein klein wenig.


Insgesamt erhält dieses Spiel eine Empfehlung.


0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen