• Tim Nau

Meine ersten Spiele: Rhino Hero Junior - HABA

Meine ersten Spiele – Rhino Hero Junior

„Meine ersten Spiele – Rhino Hero Junior“, bei HABA erschienen, ist ein Bau- und Stapelspiel für kleine Entdecker ab 2 Jahren von Scott Frisco und Steven Strumpf.

Rhino Hero Junior ist ein Superheld, für den es immer hoch hinaus geht!!!


Ein Blick in die Spieleschachtel

Das Spielmaterial ist ganz toll, weil es absolut stabil und kindgerecht ist. Das muss es natürlich auch sein, denn zunächst erkunden Kinder dieses natürlich. In der Schachtel finden wir einen beidseitig bedruckten Spielplan, 12 Stecktafeln, 8 Dachkarten und die beiden Spielfiguren aus Holz.

Die Anleitung ist super verständlich und Fragen bleiben keine offen.


Meinung

Wer seinen Nachwuchs bereits in den ganz jungen Jahren an Brettspiele heranführen möchte, der kommt nicht an HABA-Spielen vorbei. Mit der Reihe „Meine ersten Spiele“ hat HABA bereits Spiele für Kinder ab 2 Jahren im Angebot. Natürlich handelt es sich hier nicht um richtig klassische Brett- bzw. Gesellschaftsspiele, was für diese Altersgruppe aber auch noch nicht möglich ist. Trotzdem sind diese „Spiele“ super geeignet, um den Nachwuchs sehr frühzeitig an das Spielen heranzuführen. Und natürlich haben dieses Spiele auch noch einen pädagogischen Wert.


Im Vordergrund steht zunächst einmal das freie Spiel und die Entdeckung des Materials. Die 12 Stecktafeln lassen sich zu 6 Stockwerken, jeweils 2 Wände mit gleicher Farbkombination, zusammenstecken. Von 1 nach 6 werden diese immer ein wenig kleiner. Auf jedem Stockwerk befindet sich die entsprechende Zahl und auch eine passende Anzahl blauer Vögel. Je nach Alter und Entwicklungsstand lassen sich hier Farben lernen, Größenunterschiede feststellen oder man kann erstes Zählen üben und dem Kind schon einmal die zugehörige Zahl zeigen.


Nun schlägt die Anleitung noch drei Spiel-Varianten vor.


In der ersten Variante geht es um die farbige Zuordnung der Dachkarten. Ist eine Dachkarte richtig zugeordnet, bewegen sich die Figuren auf die Karte. Nun wird noch die Zahl benannt und es geht weiter. So entsteht eine Zahlenreihe von 1 bis 6. Anschließend werden die Dachkarten dann den Stockwerken zugeordnet.


In der zweiten Variante geht es dann ans Stapeln. Es gilt die Stockwerke, von groß nach klein, übereinander zu stapeln. Neben der unterschiedlichen Größe der Stockwerke kann man hier mit den Farben arbeiten, da der untere Bereich des oberen Stockwerks immer die gleiche Farbe hat, wie der obere Bereich des unteren Stockwerks. Ist das richtige Stockwerk gesetzt, dann legt das Kind noch eine Dachkarte oben drauf. Anschließend können dann auch noch die Spielfiguren auf dem Dach platziert werden. So entsteht ein immer höher werdender Turm. Natürlich kann dieser auch einmal umfallen – dann wird er halt gemeinsam wiederaufgebaut. Um das Spiel ein wenig schwieriger zu gestalten, kann man das Kind die Stockwerke auch noch zusammensetzen lassen.


Variante 3 unterscheidet sich von Variante 2 nun lediglich dadurch, dass die Dachkarten verdeckt liegen und das Kind erst die nächste Karte ziehen muss. Dadurch kommt ein Memo-Effekt in das Spiel.


Bei den Varianten 2 und 3 kann man natürlich auch mal von klein nach groß bauen, was für das Kind immer eine spaßige Angelegenheit ist.


Klasse finde ich auch, dass man zeitlich komplett variabel ist. So kann man das Spiel für 5 Minütchen auspacken oder sich aber auch eine knappe halbe Stunde damit beschäftigen. Eben einfach nach Lust und Laune des Kindes.


Insgesamt bietet das Spiel für Kinder ab 2 Jahren eine ganze Menge. Unser „Spiel“ bestand eigentlich immer in einer Kombination aus dem freien Spiel und den Varianten. Wir haben viele Stunde damit verbracht und auch der Nachwuchs hat alleine einen Turm gebaut – was will man mehr!?


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