• Tim Nau

Wo ist Bobo? - Schmidt Spiele

Bobo Siebenschläfer – Wo ist Bobo?

„Wo ist Bobo?“, bei Schmidt Spiele erschienen, ist ein lustiges Kinder-Suchspiel für 2 bis 4 Spieler ab 3 Jahren von Janet Kneisel.



Bobo spielt mit Mama, Papa und Opa verstecken. Ein Spieler versucht das beste Versteck zu finden und die anderen Spieler müssen Bobo finden, bevor dieser in seinem Versteck eingeschlafen ist.


Ein Blick in die Spieleschachtel

Das Spielmaterial ist sehr schön. Die Schachtel wird dabei zum Haus der Familie Siebenschläfer, was mir sehr gut gefällt. Die Pappmaterialien haben eine klasse Dicke und die Illustrationen sind schön. Etwas nervig finde ich lediglich das klitzekleine Aufbewahrungsfach für das Spielmaterial in der Mitte der Schachtel. Ich habe jetzt tatsächlich keine dicken Wurstfinger und schon Probleme das Material aus dem Loch zu bekommen. Mein Sohn hat versucht alles aus der Schachtel zu schütteln – dabei haben sich die Teile verkantet und es sind lediglich die Abdeckungen der Verstecke abgefallen. Mit etwas Fummelarbeit bekommt man sie aber wieder heraus.

Die Anleitung ist super verständlich geschrieben und Fragen bleiben keine offen.


Das Spielsystem

Wie es sich für ein Spiel dieser Art gehört sind die Regeln super einfach und sofort verstanden. Vor dem allerersten Spiel müsst ihr noch den Spielplan auf den Kunststoffeinsatz kleben. Richtig vernünftig halten will das bei mir nicht. Aber ok, damit kann man Leben.


Ein Spieler darf Bobo verstecken. Dazu legt er die Bobo-Figur einfach in ein beliebiges Fach und anschließend den Deckel wieder drauf.


Nun sind reihum die anderen Spieler mit Suchen an der Reihe. Als erstes vergeht immer Zeit und wir müssen Bobos Affen Trix auf der Leiste ein Feld weiterschieben. Dies ist quasi unser Counter. Erreicht der Affe nämlich das letzte Feld bevor wir 4 Bobo-Gewinnkärtchen ergattern konnten, ist Bobo eingeschlafen und wir haben das Spiel gemeinsam verloren. Macht nichts, denn dann Spielen wir halt einfach noch einmal.


Nachdem wir ein wenig Zeit verloren haben, würfelt der Spieler. Der Würfel zeigt entweder offene oder geschlossene Augen mit Punkten oder nur Punkte. Bei offenen Augen erhalten wir, entsprechend der Anzahl, Hinweise vom Spieler der Bobo versteckt hat. Er muss uns nämlich sagen, wo Bobo sich nicht versteckt und dreht diese Verstecke dann auf die blaue Rückseite.


Zeigt der Würfel geschlossene Augen, müssen die Such-Spieler gut aufpassen, da der Versteck-Spieler nun, entsprechend der Anzahl an geschlossenen Augen auf dem Würfel, blaue Felder wieder auf die farbige Seite drehen darf. Wenn es momentan keine Verstecke mit einer blauen Seite gibt, dann haben die Such-Spieler einfach Glück gehabt.


Die Anzahl an Punkten auf dem Würfel gibt nun an, wie oft wir Bobo suchen dürfen. Entsprechend der gewürfelten Punkte - 1, 2 oder 3 - nimmt sich der Spieler nun die Anzahl an Spielfiguren und stellt diese auf die Verstecke, wo er Bobo vermutet. Wichtig ist, dass ihr immer erst die Aktion geschlossene oder verdeckte Augen durchführen müsst und anschließend dann die Punkte verwendet. Es gibt auch zwei Felder, die nur Punkte zeigen. In diesem Fall sucht ihr Bobo nur.


Habt ihr Bobo gefunden, nehmt ihr euch eine Bobo-Gewinnkarte, dreht alle Felder wieder auf die farbige Seite und der nächste Spieler versteckt Bobo.


Habt ihr Bobo nicht gefunden, dreht ihr die Felder auf die blaue Seite und der nächste Spieler ist am Zug.


Wie oben dargelegt, müssen wir Bobo viermal finden, bevor Affe Trix das letzte Feld seiner Leiste erreicht.


Fazit

„Wo ist Bobo?“ ist ein tolles Kinderspiel, an welchem auch schon die Jüngsten Spaß haben werden. Das liegt natürlich auch an der Marke Bobo, die wohl jedes junge Kind kennt und auch mag. Das Spiel überzeugt mit einfachen Regeln und auch Oma und Opa können mit dem Nachwuchs toll eine Runde spielen, ohne komplizierte Regeln studieren zu müssen.

Tatsächlich funktioniert das Spiel auch schon mit einem unter drei jährigen Kind. Das Suchen war bei uns überhaupt kein Problem und nach kurzer Zeit hat er auch das Umdrehen auf die blaue Seite verstanden. Wenn Bobo dann gefunden wurde, war die Freude immer riesengroß. Nach kurzer Eingewöhnung hat auch das Verstecken geklappt. Am Anfang hat er sich immer so gefreut wenn er Bobo versteckt hat, dass er uns gesagt hat, dass wir doch einmal hier schauen sollen und hüpfte fröhlich auf der Stelle. Aber auch das Verstecken hat dann nach drei Spielen super funktioniert. Das Spiel eignet sich also perfekt dazu, um den Nachwuchs an Brettspiele heranzuführen und macht auch Mama und Papa Freude.


Eine Partie dauert knapp 15 Minuten und überfordert somit auch nicht die Konzentration.


Insgesamt ein Kinderspiel, welches Spaß macht und eine Empfehlung erhält.


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